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Die Geschichte der Inka #

Die Q’ero Indianer, die Vorfahren der Inka, haben vor mehr als tausenden Jahren Einweihungstechniken und Techniken der Energiearbeit ausgeübt, die sowohl kraftvoll als tief transformierend waren. Die heutigen, noch lebenden Nachfahren der Inka, sind das Volk der Q´ero in Peru. Im Grunde ist die Bezeichnung "Inka-Schamanismus" nicht ganz korrekt. Die Paqos bezeichnen sich selbst als mystische Priester. Ihre Aufgaben sind neben Heilen anderer, die Kommunikation mit Geisterwesen und die Visionssuche. Der entscheidende Unterschied zum Schamanen ist der, dass sie für den Erhalt der Traditionen und Riten verantwortlich sind.

Schamanisches Handwerkszeug
Stillleben
Die Inka kennen keine Schrift und daher gibt es auch keine spirituellen schriftlichen Überlieferungen. Trotzdem ist ihr Wissen erhalten geblieben, da dieses von einer Generation zur nächsten mündlich weiter gegeben wurde. Im 16. und 17. Jahrhundert eroberten spanische Konquistadoren große Teile Nord- und Südamerikas. In dieser Zeit rettete sich eine Gruppe von Paqos, indem sie hoch in die Anden flohen. Dort hielten sie sich über 500 Jahre versteckt.

Sie (über 2500 Einwohner) wohnen dort immer noch in fünf unterschiedlichen Dörfern mit jeweils 30 bis 35 kleinen Häusern: Hatun Q' ero, Q' ero Totorani, Japu, Quico and Marcachea. Davon ist Hatun Q'eros (Bedeutung: Groß) das größte zentral gelegene Dorf. Diese Dörfer befinden sich auf einer Höhe von über 4300 Meter.

Die Konquistadoren und ihre Missionare brachten damals Vorstellungen mit, die den Indios völlig unverständlich waren. Diese Vorstellungen, gelehrt von der Kirche, sind immer noch lebendig unter der westlichen Bevölkerung.

In der andinen Tradition gibt es zwei Schlüssel-Konzepte:

  • Alles besteht aus Kausay Pacha und das heisst: Alles besteht aus lebendiger Energie. In der andinen Weltanschauung ist lebendige Energie unbegrenzt vorhanden. Somit kann jeder so viel davon nehmen, wie er will oder braucht. Es wird immer mehr lebendige Energie geben, als die Menschheit verbrauchen kann.
  • Alle Menschen sind Träger von Inka Mucho. Das bedeutet, dass jeder einen Inka Samen in sich trägt. Dies ist ein Hinweis auf das Potenzial, welches wir Menschen in uns tragen. Dadurch sind die Paqos Königinnen und Könige der Pachamama (der Mutter Erde, auf der wir leben) und somit die Verwalter und Diener dieses irdischen Paradieses, dem Garten Eden.

Machu Picchu im Nebel
Machu Picchu
Im Gegensatz dazu glauben die meisten Menschen der westlichen Welt noch immer, dass wir mit der Erbsünde geboren werden, da wir angeblich aus dem Paradies des Jenseits vertrieben wurden. Damit werden wir also schon als Sünder geboren und sammeln im Verlauf unseres irdischen Lebens weitere Sünden an. Die Kirche propagiert, dass wir erst ins Paradies kommen, wenn wir gestorben sind.

So manifestiert sich in unserem Denken, dass wir ein Leben mit Einschränkungen, Mangel, Schuld, Leid und Krankheiten führen müssen. Wir bilden uns ein, egal wie wir uns auch bemühen, immer im Leben zu kurz zu kommen.

Die Mutter Erde und ihre weibliche Energie repräsentierte das göttliche Prinzip der Paqos. Dies konnten die europäischen Konquistadoren nicht akzeptieren und errichteten darüber das männliche göttliche Prinzip. Die Folge war, dass die Menschen der Mutter Erde immer respektloser begegneten. Es wurde Raubbau der Ressourcen betrieben und der bewusste Kontakt mit der Mutter Erde verschwand im Denken und Handeln der Menschen.

Ein weiterer großer Gegensatz zwischen Paqos und der westlichen Bevölkerung ist die Sichtweise, wie äußere Umstände geändert werden können. Wenn die westlich geprägten Menschen etwas verändern wollen, verändern sie eine Regel oder ein Gesetz. Wenn Schamanen etwas verändern wollen, ändern sie ihre persönliche Sichtweise und bekommen so eine andere Einstellung zum Leben.

Zweige für eine Feuerzeremonie
Zweige
Paqos stellen sich meditativ eine Welt vor, die sie ihren Enkeln hinterlassen wollen. Es ist eine Veränderung von Innen heraus, ganz im Gegensatz zu einer von Außen auferlegten Veränderung. Die Paqos kennen daher in allen Bereichen nur ein Gesetz, das Ayni. Es bedeutet: Gegenseitigkeit, Geben und Nehmen sowie Ordnung und Harmonie. All das ist das Prinzip des Austauschs. Alles ist für die Paqos Ayni zum Beispiel: die "Erde und das Universum", "die Menschen und die Tiere", "die Menschen und die Naturelemente" und "die Menschen untereinander".

Auch kennen die Paqos keine Dogmen, kennen weder Gut oder Böse, noch positive oder negative Energie. Sie (be)werten nicht. Es gibt nur leichte Sami und schwere Hucha Energie. Auch das Wort „Wille“ kennen die Paqos nicht. Dafür gibt es nur das Wort Munay, das Liebe und Wille gleichzeitig bedeutet: „Die Macht des Herzens“. Wenn man sich immer bewusst für die Liebe entscheidet, fällt die Liebe dir zu.

In der westlichen Welt kennen wir viele neue Krankheiten: Hyperaktivität, Aids, HIV, Autismus, Krebs, Allergien, Burn-out, Depressionen, Stress und so weiter. All dies gibt es in den Dorfgemeinschaften der Q’eros nicht. Der Paqo mit der höchste Stufe ist verantwortlich für die körperliche, seelische und energetische Gesundheit der Dorfgemeinschaft. Die Paqos nehmen ihre Arbeit und ihre Lehren sehr ernst, aber sich selber nehmen sie nicht wichtig. Im Gegensatz dazu sehen sich in der westlichen Welt die Menschen als gleichgestellt. Die Paqos urteilen nicht, haben Freude am Leben und Leben im Überfluss mit der Natur und dem "Spirit".

Als durch die Erderwärmung sogar der Schnee auf den Bergen der Anden anfing zu schmelzen, wussten die Paqos, dass die Neue Zeit gekommen ist. Nun war die westliche Bevölkerung bereit, sich den Lehren der Paqos zu öffnen. Nach 500 Jahren, es war 1949, verließ eine Gruppe von Paqos die Berge der Anden. Während des Festivals von Paucartambo lernte der Anthropologe Dr. Oscar Núñez del Prado eine Gruppe von Q’eros kennen. An den Mustern ihrer Ponchos erkannte man die alten und weisen Paqos. Dies erstaunte umso mehr, da diese Ponchos seit Jahrhunderten nur noch in Museen zu sehen waren.

Inka Poncho
Poncho
Seit einigen Jahre nun kommen die Qero Paqos auch immer wieder nach Europa. Mit einer langen Reise verlassen sie ihre geliebten Berge, um den Menschen des Westens ihre Heilarbeit zu lehren. Es ist ihnen ein Anliegen, das westliche Bewusstsein zu erweitern und den liebevollen Kontakt mit der Mutter Erde und dem Universum wieder herzustellen. Hiermit werden gleichzeitig uralte Traditionen und Weisheiten geehrt und lebendig gehalten.

Juan Nuñez del Prado, Elizabeth B. Jenkins, Joan Parisi Wilcox und Alberto Villoldo wurden unter anderen unterrichtet durch große Paqos. Sie geben die Lehren weiter in den von ihnen gegründeten Schulen und vermitteln sie durch Seminare und Bücher.

Paqos betrachten emotionale und physische Probleme holistisch, das heißt Körper, Geist und Seele werden als Einheit gesehen und deren Balance untereinander bringt innerliche Gesundheit, bezogen auf den einzelnen Menschen als auch äußerliche Balance. Die Paqos beschäftigen sich nicht mit der Symptombeseitigung wie in der Tradition westlicher Medizinsysteme, sondern sie spüren die Quelle der Ursache auf. Paqos glauben, dass jedes Problem, ob physisch oder psychisch einen energetischen Kern, eine so genannte Kernwunde hat, die auf ein Trauma zurückzuführen ist. Dieses Trauma prägt und beeinflusst den Menschen in der Art und Weise, wie er sein Leben lebt. Unbearbeitet entwickeln sich chronisch krankmachende emotionale, mentale oder physische Muster.

Meine Arbeit konzentriert sich auf folgende Hauptaspekte: Der Illuminationsprozess, die Seelenrückholung oder Soul Retrieval, die Extraktionen von Fremdenergien und die Vorfahrenarbeit und die Energetische Reinigungen/Cleansings. Schamanismus ist keine Religion, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Es ist eine uralte Tradition, die das Leben im Universum und auf der Erde ehrt. Das höchste Gut ist die Integrität und die bedingungslose Annahme des anderen in seiner Einzigartigkeit. Deshalb respektiere ich jede Weltanschauung und religiöse Überzeugung.

Ich wurde persönlich durch Don Alejandro, Don Mareano, Don Claudio, Don Bernadino, Don Modesto und Dona Maria ausgebildet. Sie sind große Paqos/Inka Lehrer, bei denen ich die traditionellen Lehren und Heilungstechniken erlernt habe.

Außerdem bin ich Full Mesa Carrier und habe die Heilungstechniken der Hochgebirgschamanen nach Alberto Villoldo, die Advanced Shamanic Healing Techniques nach Debbie Ford, die Heilungstechniken "Inka Pfad 1 bis 3" nach Juan und Ivan Nuez del Prado und die Master Class des Inka Pfades bei Juan und Ivan Nuez del Prado, gelernt. Mehr Infos über meine internationalen Ausbildungen MargarethSchiffer. Meine Coachings, Meditationen, Einweihungen und Ausbildungen sind geführt von der bedingungslose Liebe.