Die Geschichte der Inka und deren schamanischen Techniken#
Die Paqos oder Q’eros, die Vorfahren der Inka, haben vor mehr als 30.000 Jahren Einweihungstechniken und Techniken der Energiearbeit ausgeübt, die sowohl kraftvoll als tief transformierend waren. Die heutigen, noch lebenden Nachfahren der Inka, sind das Volk der Q´ero in Peru. Die Inka kennen keine Schrift und daher gibt es auch keine spirituellen schriftlichen Überlieferungen.
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Sie (über 2500 Einwohner) wohnen dort immer noch in fünf unterschiedlichen Dörfern mit jeweils 30 bis 35 kleinen Häusern: Hatun Q' ero, Q' ero Totorani, Japu, Quico and Marcachea. Davon ist Hatun Q'eros (Bedeutung: Groß) das größte Zentral gelegene Dorf. Diese Dörfer befinden sich auf einer Höhe über 4300 Meter.
Die Konquistadoren und ihre Missionare brachten damals Vorstellungen mit, die den Indios völlig unverständlich waren. Diese Vorstellungen, gelehrt von der Kirche, sind immer noch lebendig unter der westlichen Bevölkerung.
Die Paqos/Schamanen sind der Überzeugung, dass sie mit dem Inka-Samen geboren werden. Dadurch sind sie Königinnen und Könige der Pachamama (der Mutter Erde, auf der wir leben) und somit die Verwalter und Diener dieses irdischen Paradieses, dem Garten von Eden. Sie sprechen mit Tieren, Flüssen und Bergen und hören die Stimme Gottes im Wind.
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So manifestiert sich in unserem Denken, dass wir ein Leben mit Einschränkungen, Mangel, Schuld, Leid und Krankheiten führen müssen. Wir bilden uns ein, egal wie wir uns auch bemühen, immer im Leben zu kurz zu kommen.
Die Mutter Erde und ihre weibliche Energie repräsentierte das göttliche Prinzip der Paqos/Schamanen. Dies konnten die europäischen Konquistadoren nicht akzeptieren und errichteten darüber das männliche göttliche Prinzip. Die Folge war, dass die Menschen der Mutter Erde immer respektloser begegneten. Es wurde Raubbau der Ressourcen betrieben und der bewusste Kontakt mit der Mutter Erde verschwand im Denken und Handeln der Menschen.
Ein weiterer großer Gegensatz zwischen Paqos/Schamanen und der westlichen Bevölkerung ist die Sichtweise, wie äußere Umstände geändert werden können. Wenn die Menschen etwas verändern wollen, verändern sie eine Regel oder ein Gesetz. Wenn Schamanen etwas verändern wollen, ändern sie ihre persönliche Sichtweise und bekommen so eine andere Einstellung zum Leben.
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Auch kennen die Paqos/Schamanen keine Dogmen, kennen weder Gut oder Böse, noch positive oder negative Energie. Sie (be)werten nicht. Es gibt nur leichte „Sami" und schwere „Hucha" Energie. Auch das Wort „Wille“ kennen die Paqos/Schamanen nicht. Dafür gibt es nur das Wort „Munay“, das Liebe und Wille gleichzeitig bedeutet: „Die Macht des Herzens“. Wenn man sich immer bewusst für die Liebe entscheidet, fällt die Liebe dir zuteil.
In der westlichen Welt kennen wir viele neue Krankheiten: Hyperaktivität, Aids, HIV, Autismus, Krebs, Allergien, Burn-out, Depressionen, Stress und so weiter. All dies gibt es in den Dorfgemeinschaften der Q’eros nicht. Der Paqo/Schamane mit der höchste Stufe ist verantwortlich für die körperliche, seelische und energetische Gesundheit der Dorfgemeinschaft. Die Paqos/Schamanen nehmen ihre Arbeit und ihre Lehren sehr ernst, aber sich selber nehmen sie nicht wichtig. Im Gegensatz dazu sehen sich in der westlichen Welt die Menschen als gleichgestellt. Die Paqos/Schamanen urteilen nicht, haben Freude am Leben und Leben im Überfluss mit der Natur und dem "Spirit".
Als durch die Erderwärmung sogar der Schnee auf den Bergen der Anden anfing zu schmelzen, wussten die Paqos/Schamanen, dass die Neue Zeit gekommen ist. Nun war die westliche Bevölkerung bereit, sich den Lehren der Paqos/Inka-Schamanen zu öffnen. Nach 500 Jahren verließ eine Gruppe von Paqos/Inka-Schamanen die Berge der Anden. An den Mustern ihrer Ponchos erkannte man die alten und weisen Paqos/Schamanen. Dies erstaunte umso mehr, da diese Ponchos seit Jahrhunderten nur noch in Museen zu sehen waren.
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Oscar Nuñez del Prado, Elizabeth B. Jenkins, Joan Parisi Wilcox und Alberto Villoldo wurden unter anderen unterrichtet durch große Paqos/Inka-Schamanen. Sie geben die Lehren weiter in die von ihnen gegründeten Schulen und vermitteln sie durch Seminare und Bücher.
Schamanen betrachten emotionale und physische Probleme holistisch, das heißt Körper, Geist und Seele werden als Einheit gesehen und deren Balance untereinander bringt innerliche Gesundheit, bezogen auf den einzelnen Menschen als auch äußerlich. Schamanismus beschäftigt sich nicht mit der Symptombeseitigung wie in der Tradition westlicher Medizinsysteme, sondern spürt die Quelle der Ursache auf. Schamanismus glaubt, dass jedes Problem, ob physisch oder psychisch einen energetischen Kern, eine so genannte Kernwunde hat, die auf ein Trauma zurückzuführen ist. Dieses Trauma prägt und beeinflusst den Menschen in der Art und Weise, wie er sein Leben lebt. Unbearbeitet entwickeln sich chronisch krankmachende emotionale, mentale oder physische Muster.
Schamanismus konzentriert sich auf folgende Hauptaspekte: Illuminationen: energetische Abdrücke im LEF (das Leuchtende Energiefeld), Seelenrückholungen, Extraktionen von Fremdeneregien, Familienflüche und Vorfahrenarbeit sowie die Befreiung von Verstorbenen. Schamanismus ist keine Religion, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Es ist eine uralte Tradition, die das Leben im Universum und auf der Erde ehrt. Das höchste Gut ist die Integrität und die bedingungslose Annahme des anderen in seiner Einzigartigkeit. Deshalb respektiere ich jede Weltanschauung und religiöse Überzeugung.
Ich wurde persönlich durch Don Alejandro, Don Mareano, Don Claudio und Dona Maria ausgebildet. Sie sind große Paqos/Inka-Schamanische Lehrer, bei denen ich die traditionellen Lehren und Heilungstechniken erlernt habe.
Außerdem bin ich Full Mesa Carrier und habe ich die Heilungstechniken der Hochgebirgschamanen und die Advanced Shamanic Healing Techniques gelernt. Meine Sitzungen und Workshops sind geführt vom Spirit.




