Das letzte Ritual: Die Befreiung von Verstorbenen#
Schamanen sind Weltenwanderer zwischen den verschiedenen Dimensionen. Die Sterberituale der Inkas werden seit sehr langer Zeit bei Sterbenden angewandt.
Im Moment des Todes tritt ein außergewöhnliches Ereignis in Erscheinung. Es öffnet sich ein Tor zwischen den Dimensionen. Die Schleier zwischen den Welten teilen sich und ermöglichen dem Sterbenden, die Welt des Spirits zu betreten. Wenn jemand unerledigte Dinge in der Welt zurück lässt, fällt es ihm nicht leicht, durch dieses Tor hindurch zugehen. Wer eine schwere emotionale Last zu tragen hat, kann damit an die Erde gebunden bleiben.
Nach dem Tod löst sich das Leuchtende Energiefeld vom Körper. Das Leuchtende Energiefeld wird durch zwei Kräfte mit dem Körper verbunden. Die Erste ist das elektromagnetische Feld, das durch das Nervensystem erzeugt wird. Wenn die elektrische Aktivität im Gehirn erlischt und die Intensität des Felds auf Null fällt, löst sich die grundlegende elektromagnetische Kraft auf, die den leuchtenden mit den physischen Körper verbindet. Die zweite Kraft sind die Chakras, die das Leuchtende Energiefeld mit der Wirbelsäule verbinden.
In der Inka-schamanischen Arbeit löst der Schamane den leuchtende Körper vom physischen Körper und versiegelt die Chakras, sodass sich die Seele nicht wieder mit dem Leichnam verbinden kann. So bekommt die Erde das zurück, was schon immer der Natur gehörte, und der Himmel das, was schon immer ein Teil des Spirits ist.
Dieses letzte Ritual ist eine wunderbare Unterstützung für den Verstorbenen. So kann er seine letzte Reise friedvoll vollenden und seinen Weg ins Licht finden. Die Seele kann seine Reise und damit seinen Weg fortsetzten in das Reich des Spirits. Dieses letzte Ritual kann bis 40 Stunden nach dem eingetretenen Tod durchgeführt werden.
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